1979/1980 Das kleine Dorf Brosen im Kalletal wird von einem "Skandal" erschüttert.
Auf einen Bauernhof am Rande des Dorfes ziehen mehrere junge Leute aus dem Bielefelder Raum ein, es wird gemunkelt : das ist eine Kommune
Doch - es werden 3 Wohnungen renoviert, die Bewohner sind friedlich, haben "anständige" Berufe, der Kontakt zu den Nachbarn, die noch Stallungen und Scheune zum Teil mitnutzen ist gut! Ein wenig
vermisst wird allerdings die rege Kulturszene der "Großstadt" Bielefeld.
die Nachbarn beim GrillenIm Sommer 1980 findet die Einweihung des Hofes mit selbstgemachter Livemusik unter reger Teilnahme der Dorfbevölkerung statt und alle sind sich einig:
"So etwas müsste man jedes Jahr machen"
Und so geschieht es.
der Regen macht nichts ausIn den folgenden Jahren finden Sommerfeste auf dem Hofgelände statt, die Besucherzahl steigt ständig. Auch der Freundeskreis der Hausbewohner wird ständig größer. Durch Kontakte im Kalletal ist es möglich, auch mal einen Jazzfrühschoppen zu veranstalten.
Ackerwagen als Bühne "Abraham´s Car Association"Im Keller des Haupt-Hauses probt unter freundlicher Duldung der Mitbewohner die Brosen-Band mit Henry Heidsiek am E-Bass. Die Band tritt dann auch mal beim Sommerfest auf.
Die Organisation liegt in den Händen der Bewohner der Häuser Winkelweg 6, im wesentlichen bei Christine und Henry Heidsiek.
1983 wird das Organisationsteam von einem freundlichen Herrn, der sich als Leiter des Ordnungsamtes der Gemeinde Kalletal vorstellt, gebeten, die Veranstaltung anzumelden und die entsprechenden
Konzessionen (Schankgenehmigung etc.) einzuholen.
Die Genehmigungen wurden auch problemlos erteilt.
Dies verdeutlichte aber, dass die Organisation eines großen Festes aus mehr als nur Bier einkaufen und Bands organisieren besteht.
Dieses konnte und wollte die Hausgemeinschaft Winkelweg 6 mit den Nachbarn nicht länger privat tragen.
Das Sommerfest 1984 fand nicht mehr statt.
der heutige Eingang zur Deele im Jahr 1979Erste Gespräche im Freundeskreis ließen auf die Gründung eines Vereins hoffen, er könnte das kulturelle Leben im Kalletal bereichern.
Henry Heidsiek hatte sich bereit erklärt, auf eigene Kosten die Deele des Hofes auszubauen und dann für Kulturveranstaltungen zur Verfügung zu stellen. Sie war erheblich renovierungsbedürftig, bis
vor kurzem hatten schließlich auf der einen Seite die Kühe ihren Kopf zum Fressen durchs Fachwerk gesteckt, auf der anderen Seite hatten Schweine gegrunzt und in der Mitte der Deele wurde das Futter
gelagert.
Mit Hilfe des Freundeskreises wurde dann das Projekt umgesetzt:
Das Deelentor wurde erneuert, das Fachwerk renoviert, eine Theke gebaut, eine Toilettenanlage im Schweinestall angelegt, kurz - der Veranstaltungsraum nahm Gestalt an.
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Die Karten liegen dann an der Abendkasse für Sie bereit und müssen bis 1/2 Stunde vor Beginn abgeholt werden
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aktualisiert 18.05.2013
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